Grüner wird's nicht Kübelerde aufbereiten

Autor/Autorin

  • Melanie Öhlenbach

Was tun mit der Blumenerde aus dem vergangenen Jahr? Nicht wegwerfen, meint Melanie Öhlenbach. Sie gibt Tipps, wie alte Erde wieder frisch wird.

Gartenarbeit mit Handschuhen, Hände wühlen in Erde und packen sie in eine Schachtel
Bild: Imago | Edgars Sermulis

Kann ich jede Erde wieder aufbereiten?

Grundsätzlich ja, wenn die Erde gesund ist. Wenn sie allzu stark verwurzelt ist, kann das mühsam sein. Geht es überhaupt nicht, lockern Sie sie, so gut es geht, und geben Sie sie in den Kompost oder Wurmkompost. Das gilt auch für Substrat, das faulig riecht. Bei befallener Erde kommt es auf die Krankheit an.

Wie bereite ich die Erde auf?

Wichtig sind vorab zwei Fragen: Wie sieht die Erde aus? Und wofür wird sie verwendet?

Im Internet gibt es unterschiedliche Rezepte. Eine Grundmischung besteht aus zwei Teilen alter Erde und einem Teil Kompost. Wenn Sie neue Erde verwenden, mischen Sie sie zu gleichen Teilen. Geben Sie dazu eine Portion Gesteinsmehl. Das Substrat sollte schön krümelig sein und etwa zu 50 Prozent aus Strukturmaterial bestehen, damit es nicht zusammensackt.

Geben Sie danach zur Erde Sand, organischen Langzeitdünger, Perlit für den Gartenbau, Bims oder Ziegelsplit – entsprechend der Vorlieben der Pflanzen, die darin wachsen werden.

Muss ich die Erde bei Stauden oder Gehölzen im Kübel austauschen?

Kommt darauf an: Wenn Sie aus Platzgründen sowieso umtopfen, macht das durchaus Sinn. Prinzipiell ist es ratsam, die Erde nach ein paar Jahren aufzubereiten, damit sie strukturstabil bleibt. Ansonsten können Sie das Substrat oberflächlich mit einer Gabel lockern und Kompost und bei Bedarf Langzeitdünger einarbeiten.

Dieses Thema im Programm: Der Vormittag, 4.4.2025, 11 - 12 Uhr

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